Don Bosco

Johannes_Don_Bosco

Don Bosco, ein Freund der Kinder, ein Gaukler Gottes, ein besonderer Mensch.

Er war ein Clown für die Kinder und Jugendlichen, machte Tricks und Zauberkunststücke, balancierte auf dem Seil. All dies hat er sich von den Zirkusleuten abgeschaut.

Lachen und Spaß wollte er verbreiten. Die Leute sollten ihre Sorgen vergessen. Er wollte Freude vermitteln, die durch das Leben trägt.  Besonders die Kinder waren ihm wichtig, denn deren Leben sollte heller, wärmer und liebenswerter werden.

Eine positive Sorglosigkeit im Vertrauen auf Gott wollte er aufzeigen.  Mut machen und sich vertrauensvoll in Gottes Hand geben und dennoch genügend Eigeninitiative für sich und andere entwickeln.
So prägte er dann auch den bekannten Spruch: „ Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.“

Geboren wurde er am 16. August 1815 in Becchi in Norditalien, in den Bergen Piemonts. Schon als Kind hatte er den Wunsch Priester zu werden.

Am 5. Juni 1841 wird Johannes Bosco zum Priester geweiht.

1844      beginnt er sich um die „armen“ Kinder seiner Stadt zu kümmern.
Er versorgt sie, bringt ihnen Lesen und Schreiben bei und spielt auch mit ihnen. Don Bosco sucht einen Ort, um die „wilden, lebendigen“ Jungen von der Straße zu holen. Es entsteht das Haus „Pinardi“ mit Schlafstätten, mehreren Werkstätten und einer Kapelle. Don Bosco will ihnen aber auch ein Leben mit Gott vermitteln. Auf dem Gelände der Casa Pinardi entstehen später drei Kirchen.

1851      Die ersten vier Priester werden eingekleidet.

1855      Gründung des Ordens der Salesianer

1863      Das erste Haus für Kinder und Jugendliche außerhalb Turins wird eingeweiht.

1870       Wird die „Vereinigung der Salesianischen Mitarbeiter gegründet“. Eine Initiative für Laien.

1888       Am 31. Januar stirbt Don Bosco. Dieser Tag ist auch sein Namenstag.

1934       Am 1.April wird er von Papst Pius XI heilig gesprochen.

Sein Lebensmotto „Fröhlich sein, Gutes tun und Spatzen pfeifen lassen“ spiegelt seine Grundhaltung, seine Lebensbejahung und auch seine erzieherische Haltung wider.

Die religiöse Gemeinschaft der Salesianer, setzt sich heute noch weltweit für die Belange der Kinder und Jugendlichen ein.